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Suiten zum Träumen

Autorin: Silke Lorenz

Lassen Sie sich aus der Welt fallen: Träumen Sie in den schönsten Suiten

Wenn uns Winterkindern Petrus wohl gesonnen ist (was im Allgäu durchaus häufiger passiert als in anderen Teilen Deutschlands), dann rieselt jetzt im Januar leise der Schnee, die Welt versinkt. Winterzeit ist Skifahren, Rodeln, Schneeschuhwandern. Winterzeit ist auch Kuschelzeit. Deshalb haben wir uns für Euch in daunenweiche Kissen der schönsten Suiten der AllgäuTopHotels fallen lassen – und geträumt…

Gesundheit pur: Die Rosenalp in Oberstaufen

Außen prangen schlicht und silbern die Ziffern 705. Hinter der Tür entdeckt man den ganzen Stolz der „Rosenalp“: die Suite „Magnifica“. Sie ist einmalig und mit 72 Quadratmetern die größte und modernste aller Suiten im Hotel. Kupfer-braune Töne empfangen den Gast, und helles Eichenholz – was man sogleich erschnuppert. Ist die „Magnifica“ doch nagelneu, erst im Januar 2017 wurde dieser ganz neu erbaute Hoteltrakt eröffnet. Durch große Fenster blickt man direkt auf den Hochgrat und die Nagelfluhkette gegenüber. Die Südseite verspricht Sonne pur – wenn es nicht gerade schneit… Der Holzboden führt von der Garderobe mit Ankleide in den großzügigen Wohnraum bis ins Schlafzimmer. Von dort ist es nur ein Katzensprung in ein wunderbares Schaumbad in der freistehenden Badewanne. Wer weniger Zeit hat, braust sich unter der Doppeldusche mit Sitzbank ab. Entspannen, abschalten, sich fallen lassen! Vor allem den Platz schätzen die Gäste an der Suite. Sie können sich wie zu Hause ausbreiten – das ist herrlich, denn viele verweilen ein, zwei oder gar drei Wochen in der „Rosenalp“, um zum Beispiel eine Schrothkur zu machen.

Fünf bis zehn Fußminuten vom Zentrum von Oberstaufen entfernt liegt die „Rosenalp“ schön am Ortsrand. So individuell ihre 100 Zimmer und Suiten mit 150 Betten, so individuell ist die Kost: Ob Heil- oder Basenfasten, ob Schrothkur, leichte Küche oder Metabolic Balance – jeder kann seine, für ihn ideale Ernährung wählen. Die Hälfte der Gäste ist genau aus diesem Grund hier. Gesundheit wird schon seit der Hoteleröffnung im Jahr 1970 groß geschrieben: Im Haus ist eine eigene Arzt- sowie eine Physiotherapie-Praxis ansässig, es gibt ein großes Fitness-Center, zwei Sportlehrer und eine Heilpraktikerin. Viele Anwendungen, Beauty-Pakete und sportive Angebote unterstützen den Kur-Prozess. Der Name ist Programm: „rosenalp med“ bündelt dieses umfassende Gesundheitskonzept. Der großzügige Spa-Bereich mit riesigen Glas-Fronten wurde 2016 ganz neu aufgebaut. Auf der Galerie rund ums Schwimmbad mit Innen- und Außenbecken ruht man wohlig auf weichen Wasserbetten. „Wir sind kein typisches Wellness-Hotel. Wir wollen Wellness mit Wirkung und Genuss ohne Reue bieten“, heißt das Motto der Hotelinhaber-Familie Schädler.

www.rosenalp.de

Fotos: Silke Lorenz (1), Rosenalp (2)

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Hier geht`s rein: Herzlich Willkommen in der Rosenalp!

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Edel: das Schlafzimmer mit viel Eichenholz.

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Auch das Bad bietet viel Platz, herrlich ist die Dusche mit Sitzbank.

Design und Kulinarik: Das Freiberg in Oberstdorf

Diese Suite ist gewagt, aber sehr cool: Ein Sofa in Dunkellila beherbergt golden-gemusterte Kissen, die Wand dahinter blockt in gold-schwarz-weiß. Die Glasfront an der Südseite zieht sich über zwei Etagen, eine von runden Holzbalken flankierte Treppe führt nach oben in die Galerie. Dort unter dem über fünf Meter hohen Giebel kuschelt man sich ins Boxspringbett, von goldenem Kroko-Imitat umrandet. Oder man taucht in die freistehende Badewanne ab und genießt den Blick auf die Berge. Toller Kontrast: flauschiger Teppich in dunkellila zu viel hellem Allgäuer Holz rundum. Auf insgesamt 55 Quadratmetern fühlt man sich rundum wohl. Wunderschön entspannen lässt sich`s außerdem im Spa-Bereich mit zwei Saunen, Ruheraum und ganzjährig beheiztem Außenpool.

Ein bisschen bunt, ein bisschen gemustert, ein bisschen verrückt – das „Freiberg“ ist lässig, unkompliziert, anders, wie eben die Inhaber Margret Bolkart-Fetz und Ludger Fetz samt ihren beiden Söhnen auch. Ihr Beruf, ihr Romantik-Hotel, ihre vier Restaurants sind ihre Leidenschaft, „sie sind unser Alles“. Das Freiberg ist mit 27 Zimmern klein, aber fein. Und familiär. Die Gäste fühlen sich sofort heimelig aufgehoben und entstresst. Mitten in Oberstdorf ist aus der ehemaligen Landwirtschaft der Großeltern von Margret Bolkart-Fetz ein nicht alltägliches Reich entstanden. Im Stammhaus gibt es acht Zimmer, 2015 kam der Neubau mit 14 Zimmern, 2 Flats, Penthouse und drei Suiten hinzu. Mit viel Liebe und Mut zu jeder Menge Design(mix) gestaltet. Extrem wichtig ist für Familie Bolkart-Fetz die Kulinarik: Im Gourmet-Restaurant „Maximilian“ speist man ein 6-Gänge-Menü vom Feinsten. In der „Stube“ steht jeden Abend ein 4-Gänge-Menü auf der Karte, das legere „Fetzwerk“ serviert Tapas-Küche im Weckglas. Im „Jagdhaus“ fünf Gehminuten weiter gibt es bodenständige Küche, ihr Konzept „brutal lokal“ heißt: Lebensmittel vom Gewürz bis zum Fleisch sind so regional wie möglich, auf jeden Fall aus Deutschland. „Dine Around: 4 Nächte, 4 Restaurants“ ist daher auch ein Paket, das die Gäste im „Freiberg“ buchen können.

www.das-freiberg.de


Fotos: Das Freiberg (3)

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© Das Freiberg Romantik Hotel

Zwei Etagen, viel Luft: der Blick nach unten

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© Das Freiberg Romantik Hotel

Cooles Sofa – coole Kissenschlacht

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© Das Freiberg Romantik Hotel

Lässiger Platz für ein Schaumbad.

„Private Wellness“-Vergnügen: Das König Ludwig in Schwangau

Eine Hommage an König Ludwig sind die 18 Suiten im 2015 neu erbauten Suiten-Haus „Fernblick“. Der Stil: modern-royal in braun-beige-gold. Die Gratwanderung, nicht in „Kini“-Kitsch abzudriften, ist der Inhaber-Familie Lingenfelder kunstvoll gelungen. Schlichtere Holzmöbel, viel Glas und der Fischgrät-Holzboden erden verspielte Details wie reich verzierte Silberspiegel, gemusterte Wände und ausladende Lampen. Der Star unter den Suiten ist die „… schau Ludwig“, 70 Quadratmeter groß, je einmal im Erdgeschoss, im ersten sowie im zweiten Stock. Natürlich auf der Südseite gelegen. Aus der Sauna schaut man zu zweit hinaus in die Berge und vergisst die Welt um sich. Auch von der Badewanne im Luxus-Badezimmer lässt sich der Panorama-Blick genießen. Eine Stufe hinab macht man es sich auf der stilvollen Couch oder dem kuscheligen Doppelbett gemütlich. Wer den Trend zur „private Wellness“ liebt, wird hin und weg sein, wenn er die Krönung auf Balkon oder Terrasse entdeckt: ein eigener Whirlpool. Die Temperatur stellt jeder nach Belieben ein. Der Kamin verströmt orangefarbig angeleuchteten Wasserdampf. 56 Lichtquellen tauchen die Suite in eine zauberhafte Atmosphäre. Der Gag: ein großes Fernrohr, wie es König Ludwig in seinem Arbeitszimmer auf Schloss Hohenschwangau hatte. So können auch die Gäste rundum ihren (Fern)Blick schweifen lassen – und dann relaxed zurück ihre Kissen sinken.

Das „König Ludwig“, Familienbetrieb seit 1981, punktet durch seine Alleinlage am Ortsrand des idyllisch gelegenen Schwangau, zehn Autominuten von Füssen entfernt. Da rundherum Wiesen sind, hat Familie Lingenfelder viel Platz, in die Ebene hineinzubauen. So flaniert man weitläufig in verglasten Gängen vom Restaurant in den riesigen, luxuriösen Spa-Bereich und zurück zu einer der romantischen Suiten. Und immer geht der Blick hinaus auf die Allgäuer und Tiroler Berge. Ob Singles, Freundinnen, flitternde Brautpaare oder Pärchen, die sich eine (Wellness)Auszeit gönnen möchten – das „König Ludwig“ ist perfekt für verträumte Seelen. So hätte sich der Kini auch entspannt.

www.koenig-ludwig-hotel.de


Fotos: Hotel König Ludwig (3)

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Ein royales Gedicht: die Suite „… schau Ludwig“

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Doppelsauna, Luxus-Bad, Kamin mit Wasserdampf – was will man mehr?

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Reich verziert: das Badezimmer.

Rustikal, ruhig, rührend: Das Alphorn in Ofterschwang

Heimelig liegt sie unterm Dach im zweiten Stock: die Junior-Suite „Silberdistel“. Eben kitzelt die Sonne in der Nase – langsam aufwachen! Und noch vom Bett aus den ersten Blick in die Oberstdorfer Berge genießen. Welch Wahnsinnsaussicht! Die kann man auch aus der Doppelbadewanne nebenan in vollen Zügen auskosten. Oder vom Südbalkon, der zur rund 28 Quadratmeter großen Suite gehört. Geht die Sonne unter und Dunkelheit verschließt den Fernblick, mag mancher dann den Fernseher einschalten. Der Clou: Er ist drehbar, hin zum gemütlichen Sofa unterm Dachfenster, hin zum Bett, hin zur Badewanne. Ein Innenfenster zwischen Wohnraum und Bad macht dies möglich. Zwei Baumstämme dienen als Kleiderständer, die Vorhänge sind braun-weiß-kariert, am (Schreib)Tisch steht ein witziger Fell-Hocker bereit, die offene Decke mit den Holzbalken gibt der Suite ein uriges Flair. Die ehemalige Dachwohnung ist seit acht Jahren nun ein kleines Reich: ungestört, romantisch, ruhig, sonnig. Ob Senioren, junge Pärchen oder Familien – die „Silberdistel“ ist sehr beliebt und nahezu 300 Tage im Jahr ausgebucht.

Allein die Lage ist grandios: am Ortsrand von Ofterschwang, ein bisschen erhaben auf der sonnigen Südseite, davor nur Wiesen (dort steigt man direkt in die Langlauf-Loipe ein), weiter hinten die Berge. Das Landhotel „Alphorn“ – während des Weltcups in Ofterschwang ein sehr gefragtes Hotel – ist mit 19 Zimmern und 34 Betten ein kleines, aber sehr persönliches Haus. Inhaber Jörg Pöschl und sein Team kümmern sich rührend um ihre Gäste. Neben den vielen Freizeitaktivitäten und dem Wellness-Angebot wie Sauna, Infrarot-Kabine und Ruheraum zieht die Urlauber von nah und fern vor allem eine Besonderheit an: Jörg Pöschl gibt Alphorn-Kurse. Er selbst ist passionierter Bläser und liebt das Ursprüngliche und die Ruhe, die das Instrument ausstrahlt. „Das ist wie Yoga“, meint er. 1998 hat er das „Alphorn“ gekauft, komplett saniert und umgebaut. Sein ganzes Herzblut und seine Begeisterung stecken in diesem Projekt. Und das spüren auch seine Gäste.

landhotel-alphorn.de


Fotos: Alphorn (2), Silke Lorenz (1)

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© Landhotel Alphorn

Heimelig unterm Dach: die Junior-Suite „Silberdistel“

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Entspannung pur verspricht die Doppelbadewanne mit herrlichem Bergblick.

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Vorsicht, Alphorn-Bläser! Wenn Jörg Pöschl Kurse gibt, wird rund ums Hotel geübt.

Einfach mal Nichtstun!

02. November 2022

Eine Auszeit im Allgäu? Das bedeutet eindrucksvolle Natur, berauschende Bergeblicke, idyllische Weiler, Königsschlösser und alte Traditionen erleben. Es bedeutet auch, weit weg vom Alltag, und ganz nahe bei uns selbst zu sein. Hier schaffen wir es, uns Zeit zu nehmen und einfach einmal nichts zu tun. In welchen Allgäuer Hotels dieses Nichtstun a...

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Ganz für sich sein. Raum und Zeit haben. Dazu den Komfort eines Hotels genießen. In urigen Alpen-Chalets oder in atemberaubend schönen Suiten der AllgäuTopHotels bekommt man beides. Man schwelgt und muss sich um nichts mehr kümmern. Die Journalistinnen Stefanie Böck und Silke Lorenz wären am liebsten gleich dort geblieben.

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Der Sommer im Allgäu ist einfach wundervoll. Herrliche Seen, grandiose Gipfel, Wanderwege ohne Grenzen, kristallklare Bergluft und Sonne satt. Die Journalistin und Allgäu-Expertin Tosca Maria Kühn hat die besten Base Camps für unvergessliche Outdoor-Erlebnisse unter den Allgäu TopHotels gefunden.

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Wohlgefühl geht durch den Magen. Da braucht es jemand, der hinter den Kulissen Vollgas gibt, um Pfützen auf die Zungen ihrer Gäste zu zaubern. Wer vermag so leckere Gerichte zu bereiten? Andreas Kern und Silke Lorenz haben die Köche von sieben AllgäuTopHotels besucht – und hatten danach richtig Appetit.

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