Honig

Direkt ums Eck

Autorin: Stefanie Böck
Fotos: Hotels

Absolut ehrenwert: In den Hotels im Allgäu suchen pfiffige Menschen das ganze Jahr über nach Ideen in Sachen Nachhaltigkeit. Von der grünen Wäscherei bis zum Klima-Punktesystem – hier entstehen täglich kreative Konzepte und kluge Kooperationen, die beeindrucken. Alle verfolgen ein einziges Ziel: Höchsten Standard halten und dabei das Klima und die Natur schützen. Journalistin Stefanie Böck hat sich nach den klügsten Lösungen zwischen riesigen Pufferspeichern und winzigen Bergkräutern umgesehen…

Würzige Liebe zur Region

Hotel Bannwaldsee, Halblech

„Direkt ums Eck“ heißt bei Tatjana Rehklau wirklich sehr direkt. Genauer: 300 Meter weiter. „Wir beziehen unsere Wurst vom Metzger im Ort“, erzählt die sympathische Frau vom Hotel Bannwaldsee in Halblech neben dem reichhaltig bestückten Frühstücksbüffet mit regionalen Rauchwaren.

Frühstücksbüffet

Kräftige Würste, Landjäger, Kaminwurzen, Wacholderschinken. „Das schmeckt einfach. Probieren Sie mal…“, sagt die freundliche Hotelbesitzerin und reicht mir zwei schmackhafte Rädchen Wurst. Und tatsächlich: Jede Sorte schmeckt hier irgendwie anders. Irgendwie authentisch. Ein bisschen so, wie die Region selbst. So wie hier die Menschen sind.

Wurst

Die Wurst kommt Mitten aus Buching. Dort steht der Familienbetrieb, der täglich frisch ins Hotel liefert. „Der Metzger ist im Gemeinderat und macht auch das Essen für den Kindergarten. Ein richtiger Dorfmetzger.“ Der Verantwortung übernimmt und das Dorf am Leben hält. Genau wie Tatjana Rehklau.

Halblech im Allgäu - Reiner Göhlich

© Reiner Göhlich

„Unser Metzger ist ein Teil des Orts. So wie das Hotel eben auch. Da unterstützt man sich natürlich.“ Für die Gäste wird das ehrliche manchmal sogar zu einem Urlaubs-Highlight: „Wir werden oft gefragt, wo man die Wurst kaufen kann. Da ist es schön, wenn ich sagen kann: ‚Einfach die Straße runter‘. Das schätzen die Leute wirklich sehr…“.

Rehklaus

Was ist drin? Wie wird es hergestellt? Tatjana Rehklau bleibt in Zusammenarbeit mit dem Metzger wirklich keine Antwort schuldig – weil sie zur Not fragen kann. Nur manchmal wird es eng: Nämlich dann, wenn das letzte Stückchen Hirschschinken verspeist ist. „Die Jäger aus der Region liefern dem Metzger das Wild direkt. Und wenn es aus ist, ist es eben aus.“ Ärgert das die Gäste? „Nicht, wenn man die Chance hat, es zu erklären. Da zeigen eigentlich alle Verständnis.“

Käserei

Und freuen sich über die Frische. Denn: „Das Wort ‚regional‘ wird ja oft missbraucht. Bei uns ist das hier wirklich so.“ Nicht nur bei der Wurst, sondern auch beim Käse. Der kommt nämlich aus der Sennerei – ganz klar: direkt neben dem Metzger. Sprich: 280 Meter die Straße runter. Dort türmen sich die großen Laiber und verströmen ihr würziges Aroma.

Käse

Wenn Tatjana Rehklau von ihren Produkten und Lieferanten spricht, spürt man sofort: Die kennen sich. „Mir ist das auch wirklich wichtig, dass man schaut, ob die Qualität am Ort passt für unseren Betrieb. Und wenn es so ist: Warum soll ich es nicht hier beziehen?“ Man müsse schließlich zusammenhalten. „Ich komm zwar nicht von hier, aber ich greife gerne auf die Ressourcen zurück. Ich will, dass es dem Dorf gut geht.“ Denn das spürt am Ende eben auch der Gast. Spätestens beim Spazierengehen…

Spaziergang am See

Hotel Bannwaldsee
Sesselbahnstraße 10
87642 Halblech
Tel: +49 8368 9000
info@bannwaldseehotel.de
www.bannwaldseehotel.de

Technik trifft auf Tradition

Hotel Prinz-Luitpold-Bad in Bad Hindelang

Kann ein Hotel aus dem 19. Jahrhundert tatsächlich nachhaltig sein? „Schon“, sagt Armin Gross und lächelt. Dann schließt er eine Tür auf. Sie führt direkt ins Herz der High-Tech-Heiztechnik des Vier-Sterne-Luxus-Hotels am Hang über Bad Hindelang.

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© Hotel Prinz-Luitpold-Bad

Zugegeben: Das ist sogar für weniger technikaffine Menschen hochinteressant. Denn hier riecht es nach Pellets und es lodert echtes Feuer. Bevor Armin Gross das Törchen zu seiner Lieblingsinvestition öffnet, fasst er zusammen, was seit 2009 in Sachen Energieeffizienz eingebaut und verbessert wurde.

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„Wir denken Nachhaltigkeit multidimensional. Deshalb beziehen wir schonmal 100 Prozent Öko-Strom. Dazu haben wir eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach mit einer Leistung von 70 Kilowatt im Peak. Die Hälfte der Wärme bedienen wir über unsere BHKWs im Haus. Gut, die sind Flüssiggasbetrieben und nicht CO² neutral, aber dafür haben wir einen großen Pufferspeicher mit 25 000 Liter Heizungswasser installiert.“

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Der sorgt dafür, dass die Energieerzeugung optimal verteilt und gespeichert werden kann und ist auch optisch höchst beeindruckend: Fünf Meter hoch steht das Gerät im Seitentrakt des historischen Gebäudes. Was früher Personalgebäude war, ist jetzt eine Art Heizungsriesenzentrale, die an einer Zukunft arbeitet, die Familie Gross am Herzen liegt.

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„Uns ist das Thema unheimlich wichtig. Nicht nur, weil wir Kinder haben. Auch meine Eltern machen sich darüber schon immer wahnsinnig viele Gedanken.“ Denn mit der Übernahme des geschichtsträchtigen Hauses mit dem atemberaubendem Blick und frisch angelegtem Teich, steckt auch eine große Verantwortung.

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Das sinnige Ziel der Familie Gross lautet: „Wir möchten, dass der Gast weniger CO² verbraucht, wenn er bei uns ist, als wenn er zu Hause bleibt.“ Der Stand der Dinge: „Wir sind schon recht gut, aber noch lange nicht fertig.“ Im Außenbereich ist die Solarthermie für den beheizten Pool vorbereitet. Im Haus flankieren lauter Kleinigkeiten das Ziel: Hier kommen moderne LEDs hinter die historische Bleiglasdecke aus dem Jahr 1888. In der Küche sparen in Zukunft Induktionsherde Energie.

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Für die charmante Einrichtung gilt: Erhalten, was erhalten bleiben kann. Und genau da liegt die Stärke des Prinz-Luitpold-Bad. Die Schnitzereien an den Decken haben historische Werte. „Die Balken im Spa-Bereich sind hochwertig und halten ewig. Die müssen auch nicht ausgetauscht werden. Wir schaffen nur an Stellen Neues, wo es nicht anders geht. Und dann am liebsten natürlich mit regionalen Handwerkern.“

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Hotel Prinz-Luitpold-Bad
Andreas-Gross-Straße 7
87451 Bad Hindelang
+49 8324 8900
info@luitpodbad.de
www.luitpoldbad.de

Allgäu International

Vitalhotel Die Mittelburg in Oy-Mittelberg

Diese Speisekarte klingt wie eine Europareise: Italien - Südtirol, Frankreich, Schweiz. „Wir haben versucht, die ganze Vielfalt des alpinen Geschmacks auf die Teller zu bringen“, erklärt Thomas Mayr ein Konzept, das nicht nur lecker, sondern auch clever ist. Denn sein Küchenteam bereitet Gerichte, die eigentlich im Ausland zu Hause sind, ausschließlich mit regionalen Zutaten zu.

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© Wellnesshotel Mittelburg

Wie das geht? Ganz einfach: mit Geduld und ganz viel Recherche. Würziger Parmesan? Hartkäse mit viel Umami gibt es auch im Allgäu. Muscheln aus Frankreich? Ersetzen Flusskrebse im Champagnersüppchen. „Auch bei Ente a l’Orange, Creme Brulée und Mousse au Chocolat muss man eigentlich nur ein oder zwei Zutaten ersetzen“, sagt Thomas Mayr.

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Das Problem: „Das ist richtig viel Arbeit, bis du das richtige Produkt gefunden hast. Denn, bei aller Liebelei mit Regionalität, muss das Niveau am Ende passen.“ In diesem Fall zu einem Vier-Sterne-Hotel, mitten in der Natur, das auf guten Geschmack und ehrliche Zutaten wert legt. „Regional ja – aber nicht um jeden Preis.“ Es gäbe nicht alles im Umkreis von 20 Kilometern, ist sich die Hotelfamilie Mayr aus Oy-Mittelberg bewusst. Aber sehr oft findet sie supergute Alternativen.

Dieser Herausforderung stellt sich in der Mittelburg eine Frau: Hier entwickelt Küchenchefin Maria regelmäßig exzellente Menüs, die den höchsten Standards entsprechen. Das Ergebnis sind erfrischende, absolut regionale und einfach ganz besondere Gerichte. Aus dem Herzen des Allgäus - und aus Liebe zur Tradition.

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Seit über 30 Jahren setzt die Mitarbeiterin, die selbst aus Oy-Mittelberg stammt, erfolgreich immer wieder neue, raffinierte Konzepte um. Von dem aktuellen ist sie besonders begeistert: „Macht ja auch Sinn, die Dinge aus der Region zu nehmen und nicht von irgendwoher zu holen.“

Michael Mayr
3 Thomas Mayr

Dieser Grundsatz gilt bei der Familie nicht nur in der Küche: Egal ob Lieferant, Handwerker oder Servicepersonal – an allen Stellen baut die Familie auf einen persönlichen Kontakt und ein Verhältnis, das auf Dauer ist. So haben sie es von ihren Eltern und Großeltern gelernt und am Ende spüre das auch der Gast. „Wer sich mit dem Haus und der Region verbunden fühlt, geht ganz anders auf die Menschen zu.“ Ein Konzept, dass hier genauso wie in der kreativen Küche funktioniert: „Wir kombinieren alte Werte mit frischen Ideen.“ Und das gerne auch Mal ungewöhnlich…

Vitalhotel Die Mittelburg
Mittelburgweg 1
87466 Oy-Mittelberg
Telefon 08366 180
info@mittelburg.de
www.hotel-mittelburg-allgaeu.de

Große Gesten – kurze Strecken

Travel Charme Ifen Hotel, Hirschegg/Kleinwalsertal (Österreich)

Wenn Ralph Hosbein von seinem Hotel erzählt, braucht er viel Platz. Mit großen Handbewegungen beschreibt er Täler und Berge, Orte und Wiesen direkt ums Eck. Kreuz und quer deutet er in alle Richtungen – aus jeder einzelnen kommt ein anderer Lieferant. Und mit jedem wächst seine Begeisterung für das Kleinwalsertal.

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© Travel Charme Ifen Hotel

Seine Lieblingszulieferer: satte Milchkühe. „Unser Hotel steht in der schönsten Sackgasse Europas – zwischen lauter saftigen Bergwiesen“, erzählt Ralph Hosbein von den intakten Feldern in Hanglage am Heuberg, am Widderstein, am Hohen Ifen und am Walmendinger Horn. In Sachen Milch gibt’s in der Heumilch-Region Kleinwalsertal keine Kompromisse. „Keine Silage, kein Kraftfutter. Nur frisches Gras, Wiesenblumen, Alpenkräuter und duftendes Heu. Und das schmeckt man selbstverständlich auch.“

Käse

Käse, Sahne, Quark: „Das alles ist bei uns nicht nur bio – das ist mehr als bio.“ Und es geht noch weiter. Im Hotelrestaurant Carnozet (zu Deutsch: die gute Stube) kommt ausschließlich lokales Fleisch auf den Teller. Rind, Kalb, Hirsch und Reh – dekoriert mit frisch gezupften Kräutern. „Besser geht es einfach nicht“, sagt Ralph Hosbein, der mit Küchenchef Sascha Kemmerer größten Wert auf hochwertige Lebensmittel legt.

Kitchen at Work

Denn viele der lokalen und regionalen Produkte, die ins Ifen Hotel geliefert werden, bestücken nicht nur das Carnozet (Lieferanten stehen hier sogar mit Namen in der Speisekarte) des Walser Spezialitätenrestaurants, sondern auch die Kilian Stuba – das Sternerestaurant des Hauses.

Fleisch

Ob regional oder nicht: Beste Qualität ist hier oberstes Gebot. Beim Frühstücksbüffet gibt’s noch eine Portion Charme dazu: Der Metzger aus dem Ort liefert die Wurst dafür noch selbst. Herbert Edlinger von „Einfach gut“ passiert mit seiner roten Kiste wie ein Freund des Hauses ganz selbstverständlich den Lieferanteneingang.

Auch der Pilzsammler aus dem Tal marschiert im Herbst mit einem Korb voller Pfifferlinge in die Küche. „Wir haben uns schon immer getraut, extrem regional und saisonal zu kochen – weil die Qualität der Produkte im Kleinwalsertal einfach grandios ist und perfekt passt.“ Vieles würde gerade dadurch zu einem echten Highlight. „Die Gäste schätzen das immer mehr.“

Brutzelpfanne

Die Haltung guter Lebensmittel gegenüber ist im Ifen Hotel nicht neu: Das Trend-Konzept „Nose to tail“ verfolgt Chefkoch Sascha Kemmerer schon seit Jahren. Schmackhafte Gerichte von der Nase bis zum Schwanz – das Team verwertet alles und serviert echte Kochkunst in schmackhaften Kombinationen.

Honig

Dazu kommt der Bergkräutersenf (vom „Edlinger Herbert“), der Bergbienen-Honig (als Souvenir), der Saibling (aus der Gunzesrieder Bergfischzucht) und würziger Käse am Stück (direkt von den Alpen des Kleinwalsertals und des angrenzenden Bregenzer Walds). Nachhaltig gedacht. Klar. „Aber da ist auch der Geschmack einfach besser.“ Und clever ist es noch dazu…

Nachtisch

Travel Charme Ifen Hotel
Oberseitestraße 6
A-6992 Hirschegg
+43 5517 6080
ifen@travelcharme.com
www.travelcharme.com

Hier punkten Gäste fürs Klima

Hotel Filser, Oberstdorf

In Zukunft sollen im Vier-Sterne-Hotel Filser in Oberstdorf die Gäste für das Klima punkten. Wie das geht? Mit einem wirklich zukunftsweisenden Projekt, das noch ganz am Anfang steht – und in die absolut richtige Richtung geht.

Zimmer

Das Filser ist ein charismatisches Vier-Sterne-Haus mitten im Herzen von Oberstdorf. Seit Jahrzehnten familiengeführt, mit fünf Gebäuden, unterirdisch zum Teil mit Gängen verbunden, charmant verwinkelt, im Inneren ein junges Team. Das Besondere: „Uns liegt die Nachhaltigkeit der Hotellerie wirklich am Herzen“, sagt Inhaber und Geschäftsführer Michael Thanner. Er ist Gründungsmitglied des Bündnisses „Klimaneutrales Allgäu“ und informiert sich seit Jahren monatlich beim „Effizienz-Stammtisch“ über die neuste Technik für Betriebe.

Thanner und Schittler

Das Ergebnis: Seine Häuser werden von einem eigenen Blockheizkraftwerk versorgt. Beim Einkauf achten seine Mitarbeiter auf nachhaltige Produkte. Sogar die Drucker sind hier umweltfreundlich. Jede Entscheidung, die Thanner trifft, entspricht dem neusten Standard. „Weil es das Einzige ist, was Sinn macht.“ Und das Team geht bei seiner Vision mit: „In Zukunft wollen wir auch unsere Gäste in unsere Ziele miteinbinden“, sagt Gastgeber und Stellvertreter Rafael Schittler.

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© Hotel Filser

Was zunächst ungemütlich klingt, ist auf den zweiten Blick richtig clever: „Bei uns sammeln die Gäste in Zukunft Klimapunkte.“ Heißt: Für jede Leistung, auf die sie verzichten (Zimmerreinigung, Parkplatz, Extra-Verpackungen) sammeln sich Punkte auf einem Konto an. „Die können die Gäste während ihres Aufenthalts entweder in Leistungen umwandeln oder eben spenden.“

Filser-Oberstdorf

Das Geld fließt dann in regionale Projekte, wie zum Beispiel die Aufforstung der Wälder bei Balderschwang. „Auch auf der Karte wird es Gerichte geben, die extrem saisonal, regional und lecker sind – auch dafür gibt es einen Punkt“, erzählt Schittler von Filsers Gemüse Strudel mit Zutaten aus der Gärtnerei Feger aus Heimertingen. Extra-Klimapunkt: 2,50 Euro.

Gemüse

Der Clou: Die Gäste können mitmachen – müssen aber nicht. „Wir begeistern Menschen gerne für die Natur im Allgäu und rund ums Hotel.“ Zum Beispiel stehen hier viermal in der Woche Oberstdorfs Wanderführer-Urgesteine für außergewöhnliche Touren bereit. „Und weil wir die Natur und die Region lieben, wollen wir sie schützen.“

Wanderführer

Azubis, Handwerker, Büro: Im Filser sind bei diesem Plan wirklich alle voll dabei. „Wir beschäftigen gerne Kräfte aus der Region, weil wir damit stärken, was uns ausmacht.“ Die Nachwuchskräfte im Hotel geben der Sache noch extra Schwung. Sie starten regelmäßig Projekte, die ebenfalls aufs Klimakonto gehen. Innerhalb ihrer Arbeitszeit und mit großer Unterstützung der Geschäftsleitung. „Nur so kommt das Thema auch auf Dauer wirklich aus dem Herzen.“

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© Hotel Filser

Hotel Filser
Freibergstraße 15
87561 Oberstdorf
Tel: 08322/7080
info@filserhotel.de
www.filserhotel.de

Luxus der Zukunft

SCHÜLE’S Gesundheitsresort & Spa in Oberstdorf

„Seit über 12 Jahren betreiben wir ein eigenes Blockheizkraftwerk“, berichtet Geschäftsführer Karl-Arnold Schüle des Vier-Sterne-Superior Hotel SCHÜLE’S in Oberstdorf. „Ganz ohne großartige Transportverluste wird die Energie also genau an der Stelle produziert, wo sie auch benötigt wird.“ Das Blockheizkraftwerk im SCHÜLE‘S wird mit Bio-Erdgas betrieben. Der Strom, der dabei entsteht, verbraucht das Hotel selbst. Oder speist ihn ins Oberstdorfer Stromnetz ein.

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© SCHÜLE'S Gesundheitsresort & SPA

Der Clou: Zusätzlich entstehende Wärme nutzt das Haus für Heizung und Warmwasser. „Durch das Blockheizkraftwerks sparen wir jeden Tag eine Tonne CO². Das sind 365 Tonnen CO²- Einsparung im Jahr.“

Karl-Arnold und Katrin Schüle

Sparsame Geschichte. Üppig geht’s dagegen in SCHÜLE’S Garten zu. Von hier aus schwärmen viele Tausend Bienen aus. „Wir wollen einen wichtigen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht in der Region leisten und setzen und deshalb mit dem Projekt Beefuture aktiv gegen das weitverbreitete Bienensterben ein.“

Bienen (2)

Seit Mai 2020 lebt ein friedliches Bienenvolk von Carnica-Bienen, auch Kärntner-Bienen genannt, in SCHÜLE’S Garten, der 12 000 Quadratmeter misst und auch Kräuter für die Küche liefert. „Hier können wir ihnen einen artgerechten Lebensraum inmitten blühender Natur bieten und gleichzeitig einen aktiven sowie nachhaltigen Umweltschutz leisten.“

Kräutergarten

Die Bienen genießen die Blüten, der Gast darf sich ins Heubett legen. Genauer: In Heu von Oberstdorfer Bergwiesen mit 40 bis 50 Kräutern. Frei von Pollen und Allergenen, weil es in über 1000 Metern Höhe geerntet wurde. Das wirkt entschlackend und regt den Stoffwechsel an.

Anwendung Heubett

Sinnliche Entspannung erleben Gäste im Kaiserbad in frischer, regionaler Rohmilch, verfeinert mit Honig und ätherischen Ölen. Damit es danach auch umweltfreundlich weitergeht, arbeitet das SCHÜLE’S mit der „grünen Wäscherei“ Sonnenalp im Allgäu zusammen: nachhaltig, umweltschonend und effizient. Mit Wasser aus dem eigenen Brunnen, mit Niedrigtemperaturverfahren und im Energiesparmodus.

Suite Edelweiß

Der Pool reinigt sich mit Ozon statt mit Chlor. Die Geschäftsleitung ist außerdem Mitglied im „Bündnis Klimaneutrales Allgäu 2030“. Eine Gruppe, die sich verpflichtet hat, den CO²-Ausstoß zu reduzieren und vermehrt auf erneuerbare Energien zu setzen.

Kulinarik - Hauptgang am Abend

"Als Unternehmen in einer der schönsten Regionen Deutschlands sind wir uns der Verantwortung gegenüber der Natur sowie den kommenden Generationen bewusst und wollen in Sachen Klimaschutz ein aktives und nachhaltiges Zeichen setzen“, sagt Karl-Arnold Schüle, Geschäftsführer des SCHÜLE’S. Für ihn ist „Klimaschutz eine globale Angelegenheit und betrifft somit nicht nur unser schönes Allgäu, sondern die ganze Welt.“

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© SCHÜLE'S Gesundheitsresort & SPA

SCHÜLE’S Gesundheitsresort & Spa
Ludwistraße 37-41a
87561 Oberstdorf
08322 7010
info@schueles.com
www.schueles.com

Naturbelassene Golfplätze, herausfordernde Golf-Runden mit phantastischer Aussicht und Pros, die sich sowohl mit Birdies, als auch mit Bergen auskennen. Kurz gesagt: das Allgäu ist ein Traum für Golfer. Welche Hotels die beste Basis für Ihre Golf-Auszeit in den Bergen bieten, haben die beiden Journalistinnen und Allgäu-Kennerinnen Stefanie Böck ...

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Das neue Jahr ist noch jung, die Vorsätze auch. Für viele ist Gesundheit der Schlüssel zum Lebensglück. Also, packen Sie es gleich an: Legen Sie Ihre Gesundheit in die Hände von Profis! Ob Verwöhn-Programm, ob präventive Anwendungen oder wirkungsvolle Therapien für bestehende Beschwerden – Silke Lorenz hat der Gesundheitskompetenz in drei Allgäu...

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Top Jobs

06. Februar 2022

Beruf kommt von Berufung: Die AllgäuTopHotels tun nicht nur viel für ihre Gäste, sondern auch für ihre Mitarbeiter. Denn nur wenn Geld, Arbeitszeiten und Drumherum stimmen, läuft jeder Einzelne im Team zu Bestleistung auf. Wir stellen exemplarisch drei Hotels vor, deren Chefs sich – jeder auf seine Art und Weise – vorbildlich um die Mitarbeiter ...

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Winterzauber

30. Dezember 2021

Wenn eine dicke Schneedecke die Allgäuer Bilderbuchlandschaft in Schwarz-Weiß verwandelt, dann ist sie da: die romantischste Zeit des Jahres. Zeit zu zweit. Zeit mit der Familie. Zeit mit den Lieblingsmenschen. Unser Autor Andreas Kern hat vier romantische Hide-aways der AllgäuTopHotels gesucht und gefunden – und wollte gar nicht mehr nach Hause.

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