Es ist die RoCoBar des Hotel Franks in Oberstdorf zu sehen
© Hotel Franks

Ein Hauch von Luxus

Ein Belle-Époque-Hotel im Herzen von Oberstdorf. Der aussichtsreiche „GipfelSpa“ hoch über Dächern & Dingen. Achtsames Eisbaden. Eine Weinkarte mit 200 edlen Tropfen. Die einmalige Indoor-Golfanlage. Eine Sauna mit Hirschblick. Granatapfelbaden in der Softpackliege. Unsere Autoren Stefanie Böck, Silke Lorenz und Andreas Kern haben in sechs AllgäuTopHotels vom Dolce Vita gekostet. Aber mal ehrlich: Der wahre Luxus versteckt sich oftmals in den unbezahlbaren Dingen außerhalb des Hamsterrads: Seelenruhe! Wo man die findet? In der Frei-Zeit. Und in einem dieser AllgäuTopHotels.

Zum Hotel:

Entspannte Tage voller Genuss

Franks Wellness & Spa, Oberstdorf

Es ist das Hotel Franks in Oberstdorf von außen zu sehen. Im Hintergründe erstrecken sich Berge.
© Hotel Franks

Man kann. Aber man muss nicht. Man kann das Franks verlassen und durchs trubelige Oberstdorf schlendern. Aber man darf auch einfach von morgens bis abends hierbleiben. Das 5-Sterne-Wellness-Hotel am südlichen Ortsrand in vollen Zügen genießen. Inklusive Blick aufs Nebelhorn. Den Tag laufen lassen. Nicht auf die Uhr schauen. Sich um nichts kümmern. Das ist Luxus.

Im „Franks“ geht’s lässig zu. Eben ohne Muss, fast wie daheim. Die Gäste fühlen sich einfach wohl, weil sie hier Zeit bei Freunden verbringen. Für dieses Ambiente sorgt allein schon die Gastgeber-Familie Mara, Cora und Robert Frank: Sie begrüßen ihre Gäste stets persönlich und sind jeden Abend für sie da. Immer besonders aufmerksam, um sofort jegliche Wünsche von den Lippen abzulesen. Man kommt als Gast und geht als Freund.

Leuchtet der Herbst bunt in allen Farben, atmet man glasklare, frische Luft. Beste Fernsicht ist garantiert. Also ab nach draußen! Den einen genügt die kleine Spazierrunde im Tal. Die anderen wagen sich auf einen Gipfel mit den sechs Bergbahnen in der Region. Welch ein Natur-Erlebnis! Erfüllt mit Eindrücken ist aber das Schönste, wieder nach Hause zu kommen. Alle viere von sich zu strecken. Auf der Schwebeliege in einer der kuscheligen Ruhe-Oasen zu entspannen.

Sonnenanbeter aufgepasst: Das Allgäu zählt zu den Regionen mit den meisten Sonnenstunden pro Jahr. So lässt sich nach der erholsamen Ruhepause der GartenSpaA auch an wärmeren Herbsttagen noch wunderbar genießen. Dort lockt der Infinity-Pool das ganze Jahr über mit 30 Grad warmem Wasser. Und natürlich einem herrlichen Bergpanorama, auf das man direkt zu schwimmt. Danach wartet der TalSpa mit verschiedenen Saunen, Wellness- und Beauty-Anwendungen und einem großen Indoor-Pool.

Das Beste allerdings kommt nicht am Schluss, sondern ganz oben: der GipfelSpa hoch über den Dächern Oberstdorfs. Unter freiem Himmel dampfen japanische Onsen-Pools. Man gleitet hinein ins 40 Grad warme Wasser. Und vergisst die Welt um sich. Dieser Panoramablick auf die Berge entzückt. Muskelkater vom Wandern? Alles egal, alles locker und lässig hier. Einmalig ist auch der Late Night Spa, strahlend hell erleuchtet und garniert mit Flying Fingerfood. Spätestens im GipfelSpa ist jeder so tiefenentspannt wie lange nicht mehr.

Relaxen, entspannen, sich verwöhnen lassen … mit feinen Speisen beim reichlichen Frühstück, bei der Nachmittags-Jause mit Kuchen und Brotzeit, beim Abendessen. Stets empfiehlt Sommelière Ina Schmucker aus rund 200 Weinen die passende Begleitung zu kreativen Menüs und der Auswahl-Karte der Gourmet-Küche. Ob Hausgäste oder Day SPA-Gäste, jeder findet sein Genuss-Highlight. Und wenn nicht? Dann ist Küchenchef Sven Schmidt zur Stelle und zaubert etwas Neues, ebenso Köstliches. Wunscherfüller eben. Das nämlich sind alle rund 80 Mitarbeiter im „Franks“ – mit dem Herzen für das Wohl ihrer Gäste.

Der Abend klingt langsam aus. In der RoCo-Bar lodert gemütlich das Feuer im Kamin. Man nippt an seinem Cocktail, spielt Schach in einer der heimeligen Lounge-Nischen und unterhält sich angeregt. Zufrieden und glücklich, so fühlt man sich. Der Tag war herbstgolden warm, überzogen mit einem Hauch von Luxus. Das ist das „Franks“.

Der Ruhepol in den Bergen

Hotel Exquisit, Oberstdorf

Es ist das Hotel Exquisit in Oberstdorf von außen im Sommer zu sehen mit Bergen im Hintergrund.
© Hotel Exquisit

In absoluter Toplage, umgeben von Bergen, Wiesen und dennoch nah am Dorf, befindet sich das Hotel Exquisit: eine Erholungsoase der Luxusklasse in Oberstdorf. Von den sonnigen Balkonen des exklusiven Vier-Sterne-Superior-Hotels eröffnet sich ein atemberaubender Blick nach Süden. Zuallererst sieht man die hoteleigene Liegewiese, dahinter die saftigen Weiden von glücklichen Allgäuer Kühen und schließlich die beeindruckenden Gipfel der Allgäuer Alpen. Schöner kann der Ausblick kaum sein! So gut wie alle der 52 Zimmer im Hotel bieten Bergblick und Balkon – ein unbezahlbarer Luxus! Und wer im Urlaub nicht nur in die Berge schauen, sondern diese auch erkunden möchte, kann sich im Hotel Exquisit über einen besonderen Service freuen: Die Bergbahnen sind (im Sommer) inklusive!

Die Zimmer sind zum Wohlfühlen geschaffen. Elegantes Design, stilvolles Understatement und exquisite Materialien werden hier perfekt in Szene gesetzt. Sie begeistern zudem durch ihre luxuriöse Ausstattung mit Kingsize-Betten, tiefen Balkonen, Regenduschen und viel Raum zum Entspannen. Der typische Exquisit-Gast ist um die 50, sportlich aktiv und sucht bewusst eine Auszeit zum Erholen. Zwei Drittel der Gäste im Hotel Exquisit sind Stammgäste, was ein überdurchschnittlich hoher Wert ist.

Das Restaurant im Hotel Exquisit zählt zu den führenden Gourmet-Adressen im Allgäu. Hier kocht nicht irgendwer, sondern ein echter Sternekoch: Frank Aldinger. Er kreiert mit seinem Team jeden Abend ein Fünf-Gänge Gourmet-Menü – zum Gala-Abend donnerstags sogar ein Sechs-Gänge Menü. Und auch tagsüber bietet das Exquisit seinen Gästen ein kulinarisches Programm der Extraklasse: ein feines Lunchbuffet und köstliche Kuchen am Nachmittag lassen keinen Hunger aufkommen. Zum Aperitif und nach dem Dinner sind die gemütliche Bar mit Kaminfeuer oder die Terrasse mit Bergblick gern genutzte Treffpunkte.

Wer im Exquisit eincheckt, findet vor allem eins: Ruhe und beste Erholung im Einklang mit der Natur. Ob im großzügigen Garten mit Liegewiese oder auf über 1.000 Quadratmetern Wellnessbereich – Saunen, Dampfbäder, ein großes Indoor-Schwimmbad und eine Vielzahl an Massagen und Anwendungen laden dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Wer sich auspowern möchte, kann dies im bestens ausgestatteten Fitnessraum tun. Ein weiteres Highlight und einmalig im Allgäu ist die Indoor-Golfanlage, auf der man virtuell so gut wie jedes Grün der Golfplätze dieser Welt nachspielen kann.

Das schönste Nirgendwo im Allgäu

Hubertus Mountain Refugio Allgäu, Balderschwang

Die Außenansicht des HUBERTUS Mountain Refugios Allgäu in Balderschwang mit Außenpool und Bergpanorama
© HUBERTUS Mountain Refugio Allgäu

Wer sich in Fischen im Allgäu statt geradeaus nach Oberstdorf gen Westen hält, wundert sich nach wenigen Minuten über den ungewohnt steilen und kurvigen Anstieg hinauf zum Riedbergpass. Wenige Minuten später rollt man in ein unberührtes Hochtal ein, das sich zauberhaft zwischen den zackigen Nagelfluhbergen versteckt: Balderschwang. Die paar Handvoll Häuser liegen auf über 1000 Meter Seehöhe. Hier oben leben keine 400 Seelen. Plus ein paar Gäste. Balderschwang ist ganz besonders: Politisch gehört das Tal zum Allgäu, geografisch aber zum österreichischen Bregenzerwald. Die Grenze verläuft drei Kilometer vom Hotel Hubertus entfernt. Dieser eigentümliche Zustand „zwischen den Welten“ macht Balderschwang für Urlauber doppelt reizvoll. Ein echter Kraftort. „Wir haben nichts, aber davon sehr viel!“, sagt Marc Traubel, Hotelchef vom Hubertus.

Apropos Hotel: Marcs Oma und Opa haben 1951 ein Gasthaus gekauft. Der Name damals wie heute: Hubertus. Das Hubertus bedeutete damals: bescheidener Luxus im touristisch unberührten Hochtal. Erst seit 1961 gibt es durch den 1407 Meter hohen Riedbergpass eine Anbindung ins Allgäu, davor nur in den Bregenzerwald. Die Winter hier oben sind hart. Um die sieben Meter Schnee fallen im Laufe eines Winters. Als im Januar 2019 eine Lawine den Wellness-Trakt des Hotels beschädigt, nennen die Traubels ihr Haus kurzerhand „Hubertus unplugged“ – Wellnesshotel ohne Wellness. Zweieinhalb Jahre später eröffnet das neue Hubertus. Zweiter Vornamen nun: Mountain Refugio. Unter dem Motto „Raufkommen. Zum Runterzukommen“ verkörpert das Hubertus heute den Begriff „Hide-away“ in seiner reinsten Form.

Das Hubertus ist – wie sein Heimattal – etwas anders: Statt Kreisverkehr vor der Lobby gibt’s hier zwei umgebaute Viehtränken, um die Füße im eiskalten Bergquellwasser herrlich prickeln zu lassen. Innen verbindet sich moderne Architektur mit uraltem Holz zu einem Wohlfühlort, der alle Sinne betört. Der vielleicht größte Luxus: Stille. Auf eine Sternebewertung verzichtet Marc Traubel ganz bewusst. Seine Gäste genießen an klaren Nächten unendlich viele. Hier oben stört nämlich keine Lichtverschmutzung das Lichterkonzert am Himmel. Natürlicher Luxus ist das eine, urlauberspezifischer Luxus das andere. Das Hubertus setzt traditionell auf Ganzheitlichkeit. Die Entspannung beginnt beim Einchecken und setzt sich in den behaglich-modernen Zimmern und Suiten sowie in den sieben (!) Gaststuben fort.

Der pure Luxus ist im Hubertus aber natürlich der neue Wellnesstrakt. Auf 4500 Quadratmetern haben die Traubels eine Entspannungs-Oase erschaffen, die weit über Allgäu und Bregenzerwald hinaus ihresgleichen sucht. Spektakulärer Blickfang ist der große Infinitypool. Aber wie beim allem Großartigen zeigt sich auch hier wahrer Luxus im Unspektakulären. Das Hubertus hat nämlich eine eigene Quelle, die reinstes Wasser aus der Nagelfluhkette direkt in den NaturBadeSee zwischen Zimmern, Suiten und Wellnesshaus sprudeln lässt. Unerschrockene Gäste gehen hier zum Baden. Natürlich Sommers wie Winters!

Moment Mal – Zeit für Genuss!

Hotel Mohren, Oberstdorf

Ansprechend angerichtete Speise im Hotel Mohren in Oberstdorf
© Hotel Mohren

Im Hotel Mohren treffen feinste Aromen auf reichlich Zeit. „So entsteht etwas ganz Besonderes“, verrät Hotelchef André Brandt das Rezept für echten Luxus im Herzen von Oberstdorf. Intensives Schmecken, aromareiches Riechen und raffinierte Kombinationen aus regionalen Zutaten schaffen bewussten Genuss.

Solche kulinarischen Momente der Extraklasse stehen im Hotel Mohren an oberster Stelle. Dazu gibt es in historischen Gemäuern ein unerwartetes Grand-Hotel-Flair mit liebevollen, nostalgischen Details. Hier versteht man es aufs Beste, Gäste zu verwöhnen – genau wie früher.

In dem achtsam renovierten Haus aus dem Jahr 1866 ging in den 50er-Jahren der europäische Adel ein und aus. Der Glanz und der Charme der Grandhotel-Epoche ist heute wieder zu spüren: im Restaurant, auf der Sonnenterrasse oder im Café. Beim Mohren-4-Gang-Menü klingt der Genuss zum Beispiel so: Zu Beginn Rinder-Carpaccio mit Rucola, Parmesan und Balsamico-Vinaigrette. Dann Garnele und Jakobsmuschel mit Safranrisotto und glasierten Kaiserschoten. Zum Hauptgang rosa gebratener Hirschrücken mit getrüffeltem Kartoffel-Steinpilzgratin, Mandel-Brokkoli und Portwein-Preiselbeer-Charlotten an flammendem Gin. Zum Abschluss gibt es einen heißen Espresso, Crème Brûlée, Schokoladensoufflé, Eis und Früchte.

Hinter dieser (leider nur textlichen) Kostprobe steckt das Team rund um Küchenchef Daniel Höfling, das die Menüs an festlich gedeckten Tischen (mit Stoffservietten) und einem Kir Royal vorweg (Champagner mit Cassis) serviert. Der Hauptgang kommt stilecht unter einer goldenen Cloche daher. Dazu empfiehlt das Team die passenden Weine.

Noch ungewöhnlicher geht Hochgenuss im Keller. Genauer: „In unserem über 500 Jahre alten Gewölbe-Keller. Der beherbergt nicht nur etliche Weinschätze, er bietet auch ein ganz besonderes Ambiente“, sagt André Brandt über den Ort zwischen Steinmauern, in dem Geschichte zum Leben erwacht. An schweren Holztischen bei Kerzenschein empfiehlt Brandt traditionelle Allgäuer Spezialitäten, Fondue oder Gerichte à la carte. Und dazu? Den passenden Wein! Hochwertige Tropfen aus aller Welt.

So entsteht Genuss von morgens bis abends – vom gemütlichen Schlemmerfrühstück, über den saftigen Apfelstrudel mit einer heißen Schokolade oder einer klassisch englischen Tea-Time nach dem Spaziergang durch die Allgäuer Täler bis hin zu regionalen und saisonalen Highlights am Abend. „Dazu kommen Themenwochen, bei denen wir Produkte der Saison in den Fokus rücken“, erzählt Brandt. Besondere Veranstaltungen, wie Oster- und Muttertags-Brunch, Weihnachts- und das Silvestermenü sorgen das ganze Jahr über für Highlights. Brandts Ziel: „Die Kulinarik wieder aufleben lassen.“ Bewusst den Genuss in den Mittelpunkt rücken. „Mit Klassikern und Gerichten, wie man sie früher hatte.“ Aber auch ganz modern. Und vor allem: „Abwechslungsreich!“

Deshalb ist das absolute Lieblingsevent des Hotel Chefs auch die Genuss-Reise. Hier bewegen sich die Gäste durch fünf Regionen und fünf Länder – quer durchs Restaurant. „Ein einzigartiges Erlebnis“, verspricht Brandt. Na dann, bleibt nur noch eins: Zimmer buchen, Platz nehmen und Sinne schärfen. Für unvergessliche Genuss-Momente.

Vom Luxus, sich daheim zu fühlen

Resort Bergkristall, Oberstaufen

Es ist das Hotel Bergkristall in Oberstaufen von außen im Gesamten zu sehen.
© Bergkristall - Mein Resort im Allgäu

„Einen Ort zu haben, an dem man sich fallen lassen kann, ist ein Zuhause“, sagt Hotelchefin Sabine Lingg. „Unser Bergkristall ist so ein besonderer Ort.“ Allein diese Alleinlage! Das Vier-Sterne-Superior-Haus schmiegt sich an einen Südhang bei Oberstaufen. Wer hier eincheckt, darf sich auf die wichtigen Dinge im Leben freuen: auf Natur. Auf Stille. Und auf Weitblick. Zum Greifen nah: die Nagelfluhkette mit Hochgrat und Rindalphorn. Im Westen grüßt der Säntis aus der Schweiz herüber. Hier oben fühlt man sich wahrlich über den Dingen. Und als Einheimischer auf Zeit. Das Bergkristall ist „Mein Resort im Allgäu“, mit Betonung auf „Mein“. Hier fühlt man sich wie daheim. Das liegt an der behaglichen Atmosphäre, aber auch an den Menschen im Bergkristall. Familie Lingg führt das Haus in dritter Generation mit viel Herzenswärme. Das spüren die Gäste – und fühlen sich wie daheim – vom Einchecken bis weit nach dem Urlaub. Das Bergkristall ist einfach echt (und) luxuriös.

Was ist der größte Luxus, den man sich gönnen kann? Frei-Zeit! Und wenn es um die ultimative Tiefenentspannung geht, dann ist das Bergkristall the place to be. Hier oben findet garantiert jeder Gast seinen individuellen Ruhepol. Dieser Weitblick! An den vielen versteckten Lieblingsplätzen lässt sich wunderbar Krafttanken. Die weitläufige Pool- und Saunalandschaft verspricht eines: Tiefenentspannung vom Feinsten. Der Bergkristall als Namensgeber des Hotels hat etwas Magisches. Das hoteleigene Spa-Konzept nutzt seine vier Eigenschaften: Licht, Kraft, Harmonie und Klarheit. Vom Infinitypool in einmaliger Panoramalage lässt es sich herrlich fernsehen. Und von der Panoramasauna aus kann man den heimlichen Chef des Bergkristalls beobachten. Sein Name: Hansi. Sein Job: Platzhirsch. Viele Details, die das Bergkristall für viele Gäste zur Herzensheimat machen. Wer einmal da war, kommt wieder. Weil es leichtfällt, den Moment zu genießen. Das ist Luxus!

Wer im Bergkristall Urlaub macht, sehnt sich nach zweierlei: nach Entspannung und Spannung. Hier kann man was erleben! Gerade jetzt im Goldenen Herbst. Dann geht der Sepp, seines Zeichens ausgebildeter Gesundheitswanderführer, mit den Hausgästen zum Wandern – auch auf außergewöhnliche Urlaubsabenteuer wie Sonnenaufgangswanderungen oder Waldbaden. Die Gegend rund um Oberstaufen ist reich an magischen Kraftplätzen. Und Sepp kennt sie alle. Wieder zurück im Hotel, kann man sich auf feinste Gaumengenüsse freuen. Denn das Bergkristall spielt auch in Sachen Kulinarik ganz oben mit. Restaurantleiter Tobias Reuthebuch überrascht seine Gäste immer wieder aufs Neue – beispielsweise mit Weinverkostungen in der hoteleigenen Waldhütte. Auch der spannungs- und entspannungsreichste Tag endet irgendwann. Aber nicht irgendwo. Sondern am besten in eine der acht neuen Natursuiten. Das sind weitläufig-moderne Lieblingsplätze für anspruchsvolle Urlauber. Apropos modern: Das Bergkristall wird im Rahmen des Projekts „klimaneutrales Allgäu“ bis 2030 klimaneutral sein. Auch das ist ein Zeichen von echtem Luxus.

Schwebendes „Feelgood“

Hotel Oberstdorf, Oberstdorf

Es ist der Ruheraum des Hotel Oberstdorf zu sehen und der Ausblick auf den Bergen im Winter.
© Hotel Oberstdorf

Das Glück beginnt mit einem Surren. Das Absenken der Liege hat einen überraschenden Effekt: Wohlige Wärme schmiegt sich sanft um den ganzen Körper. Fast wie eine freundliche Umarmung. „Softpackliege“ heißt die Anwendung im Feelgood-Hotel Oberstdorf, die den Puls sinken und die Stimmung steigen lässt.

Eingehüllt in eine reichhaltige Granatapfelpackung und ein Tuch, das sich durch eine Art Wasserbett an den Körper anpasst, genieße ich den Duft von Geborgenheit und das Gefühl, zu schweben. Glücklichmacherin und SPA-Leiterin Vicky erklärt mir, woher das Wohlbehagen kommt: „Das ist Tiefenentspannung. Ein Moment ganz für sich. Ohne Ablenkung. Mehr Luxus geht eigentlich nicht“, sagt die zarte Frau lächelnd.

Ihr Credo: Nichts ist wertvoller und beglückender, als sich um sich selbst zu kümmern. Während ich im warmen Wasser schwebe, erreicht mich dieser Gedanke. In Begleitung eines angenehmen Heudufts. Zwischen höchster Qualität und bodenständigen Details.

„Alpen Wellnesswelt“ heißt der heimelige SPA-Bereich mit ungewöhnlichen Saunen, einem Raum der Stille (mit duftender Heuwand) und einem Außen-Sole-Pool mit Blick aufs Nebelhorn. Das Ambiente dieses Wellness-Wohnzimmers gleicht einem Chalet: Steinboden mit interessanter Struktur, urige Stalltür Richtung Behandlungsräume und nostalgische Eisenbeschläge treffen auf feinste Stoffe und höchste Qualität in Sachen Haut- und Seelenbehandlung.

„Ich nehme die schlechten Gedanken mit nach draußen. Die guten lassen Sie groß werden“, sagt SPA-Leitung Vicky, bevor sie mich für 30 Minuten ganz der angenehmen Wärme und der satten Granatapfel-Packung überlässt. Den ersten Effekt spüre ich am Kopf: Die Stirn wird glatt. Die Gedanken dahinter werden friedlich. Die Muskeln entspannen sich. Die Gelenke fühlen sich leichter an.

Als Vicky mich mit einem sanften Klopfen an der Tür per Knopfdruck aus der Schwerelosigkeit holt, verdrängt die aufsteigende Ebene das Wasser. Was bleibt, ist ein cremiges Gefühl auf der Haut. „Sie haben das gebraucht“, stellt Vicky zufrieden beim Enthüllen fest. „Es ist fast alles eingezogen.“ Weil die Haut sich durch die Wärme öffnet. Den Rest tupfen wir mit dem Handtuch weg.

Eingewickelt in einen flauschigen Bademantel folgt Teil zwei in Sachen Hochgenuss: 60 Minuten individuelle Gesichtsbehandlung. Mit dabei: enzymbasiertes Peeling (mit kühlen Pinseln aufgetragen), Sheabutter-Maske (damit die kleinen Schröpfgläser gut rutschen), Hyaluron-Lippenpflege (gegen die Fältchen), sanftes Zupfen (für schöne Augenbrauen) und mit „Extra Sensitive Calming Serum“.

Bei mir wirkt das „Calming“ (zu Deutsch: Beruhigung) über Vickys einfühlsame Finger. Mit kleinen Achten an den Schläfen und langen Strichen über die Stirn stellt sie endgültig Ruhe in meinem Kopf her. Augenpartie, Lippen, Stirn, Dekolleté – ich folge den behaglichen Berührungen und komme dabei ganz bei mir an.

Ein Zustand, der an sich nicht zu toppen ist. Aber Vicky schafft noch einen krönenden Abschluss mit einer kräftigen Handmassage. Für Menschen, die am Computer arbeiten, unbezahlbar wertvoll. Vicky streicht sogar verkrampfte Stellen an den Unterarmen aus. Fast so, als hätte sie es gespürt. „Das ist Luxus“, denke ich. „Ohne Worte bekommen, was man grade braucht.“

Kurze Auszeit

03. Februar 2026

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Hier rührt sich was!

05. Dezember 2025

Unsere Welt dreht sich und dreht sich. Stillstand? Gibt es nicht. Schon gar nicht in einem der AllgäuTopHotels. Die Wünsche der Gäste werden aufgespürt und umgesetzt, bewährte Konzepte neu gedacht, Trends miteinbezogen, viel Leidenschaft und Mut in viel Wandel gesteckt. Alles im Fluss, alles für noch mehr Wohlgefühl ihrer Urlaubsgäste: Drei Gast...

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Eine Reise fürs Herz

10. November 2025

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