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Bergdorf Gerstruben

 

Rund um das Hotel Filser in Oberstdorf finden sich abwechslungsreiche Naturerlebnisse. Ob sportlich, entspannt oder kulturinteressiert – die Landschaft des Allgäus hat nicht nur die Natur, sondern auch die Lebensweise geprägt. Und das zeigt sich natürlich auch im Hotel.

Gerstruben – das Hotel Filser ist ein Teil des 500 Jahre alten Bergbauerndorfes

Ein ganz besonderes Natur- und Kulturerlebnis findet sich eine ca. 2-stündige Wanderung von der Hoteltür entfernt: das 500 Jahre alte Bergdorf Gerstruben, das mit seinen 5 Häusern und der Kapelle komplett unter Denkmalschutz steht. Das Gerstruben gilt als der höchst gelegene Ort Deutschlands.

Die Wanderung dort hin ist streckenweise anspruchsvoll. Eines der Häuser dort gehört auch zur Familie. Gern berät Sie die Hotelrezeption dazu, stellt Ihnen auf Wunsch ein Lunchpaket zusammen oder Sie nutzen die kostenfreien Leihfahrräder.

 

Ein verwunschener Ort

Als Gastgeber im Allgäu, ist das Hotel Filser der Meinung, dass so eine ursprüngliche und traditionsbewusste Region wie unsere, sich die Erhaltung der Authentizität erarbeiten muss. Altes will gepflegt werden – nicht nur dem Tourismus wegen -  mit viel Bedacht und Achtsamkeit für die Allgäuer Lebensart und neue Gegebenheiten.


Ein gelungenes Beispiel dafür ist das Bergbauerndorf Gerstruben. Ein fast verwunschener Ort, der sich durch seine idyllische und einsame Lage im Gerstrubertal vom Rest der Welt zurück zieht. Und wer einmal hier war entwickelt, Sympathie für diesen Rückzug! Die absolute Ruhe, nur unterbrochen von Vogelgezwitscher und Zirpen der Grillen, die bis zu 500 Jahre alten von der Sonne gezeichneten Bauernhäuser und immer im Hintergrund der imposante Gipfel der Höfats. Der Panoramablick kann die schier unzähligen Berggipfel am Horizont kaum erfassen. Die Einsamkeit dieses Ortes gibt nicht nur ein Gefühl dafür, wie bodenständig und konzentriert das Leben hier einst war, sondern lässt eine ganz eigene Art von Entspannung einkehren.

Die Natur gibt hier den Ton an

Denn nach wie vor, ist die Natur die Instanz, die entscheidet, ob das Bergbauerndorf belebt oder einsam daher kommt. Der Schnee kann hier durchaus bis Juni liegen und die teilweise anspruchsvolle, ca. 2-stündige Wanderung, hält die Besucherzahlen klein. Und so nimmt das Gerstruben-Dorf, wie schon immer, seine ganz eigene Entwicklung – unabhängig von Moderne und Zeitgeist.

Dabei ist auch die Wanderung hierher eine Entspannungsreise. Die Landschaft, beispielsweise durch das Oytal, wird nach und nach rauer und alpiner. Der Oybach oder der Stuibenfall mit seinen Wassermassen, die 25 Meter in die Tiefe sausen, die befestigten aber teilweise gerölligen Wege lassen nach jeder Kurve und jeder Gabelung eine ganz neue Landschaft erscheinen – die Berggipfel natürlich immer im Blick. Der Geist konzentriert sich auf den Weg, die Stille und genießt die Landschaft. Die reine Bergluft wird durch den Körper gepumpt und Schritt für Schritt stellt sich eine Art Meditation ein, die Wanderern bestens bekannt ist.  Und am Beginn des Dietersbachtals öffnet sich der Blick auf das fast mystische Bergbauerndorf.

 

500 Jahre Geschichte

Im 14. Jahrhundert wurde der Ortsname Gerstruben zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Anschließend wanderten einige Menschen aus dem Kleinen Walsertal in das Bergdorf aus und siedelten sich dort an. Entsprechend dem Ortsnamen wurde damals noch Gerste angebaut, bevor im 19. Jahrhundert die Vieh- und Milchwirtschaft im Allgäu dominierte und das Gebiet eben auch Teil des Allgäus wurde und der Ort zu Oberstdorf gehörte. Als dann auch die örtliche Schule geschlossen und ins Tal verlegt wurde, waren die fast täglichen Wege für die Kinder zu mühsam. Immer mehr Familien siedelten wieder ins Tal um und so wurde das Bergbauerndorf zum Museum, in dem die Zeit stehen blieb.

 

Einkehr und Museumsbesuch

Im Dorf selbst gibt es einen Gasthof, der zur Einkehr einlädt. Achtung: bitte informieren Sie sich vorher über die Öffnungszeiten – diese sind saisonabhängig.

In einem der Häuser, dem Jakobe-Hüs, wurde eine Art Museum eingerichtet – klein aber fein. von Mai bis Oktober können Sie hier donnerstags und samstags (13 – 16 Uhr) die Lebensart der Bergbauern bestaunen.

 

Sprechen Sie das Team bei Ihrem Aufenthalt im Hotel Filser gerne an – dieses berät Sie zur Ihrer Tour ins Bergbauerndorf Gerstruben!

 

Ihr Team vom Hotel Filser
www.filserhotel.de

 

 

 

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