Kikeriki, König Ludwig und das Landhotel

Jubiläum: Wie sich das 4-Sterne Landhotel Gockelwirt in Eisenberg bei Füssen aus einem mehr als 100 Jahre alten Gasthof entwickelte und bereits Königs Ludwig II. zu Gast hatte.

Als 1916 Agatha Steinacher in Eisenberg ihren Gästen zum ersten Mal einen gebratenen Gockel servierte, konnte niemand ahnen, was für eine Erfolgsgeschichte daraus werden würde. Denn das Knusperhähnchen war bald in aller Munde. Auch im wörtlichen Sinn. Selbst Prominente wie Max Schmeling oder Theo Waigel ließen sich das Brathähnchen munden. Was als Gasthof begann, hat sich zum feinen 4-Sterne Landhotel entwickelt. In der sechsten Generation kümmert sich Familie Steinacher nun um das Wohl ihrer Gäste.

Agathe und Josef Steinacher mit Gästen aus München um 1920

Auch Märchenkönig Ludwig genießt die Aussicht

Wer die lauen Sommerabende auf der großen Terrasse mit Biergarten genießt, kann sich gewahr werden, dass schon Bayerns Märchenkönig, König Ludwig II. den Ausblick genossen hat. Natürlich weit vor den Zeiten des Hotels und eines ausgebauten Gasthofes. Besonders als Kronprinz weilte er gern mit seiner Königinmutter unter der alten Friedenslinde und genoss die herrliche Landschaft, die sich dort vor ihm auftat: Die Kapelle Maria-Hilf, die Bergkette vom Firstberg bis zum Breitenberg und dazwischen die grünen Wiesen, Hügel und Wälder, über denen sich Schloss Neuschwanstein erhebt.

Schön König Ludwig II. verweilte im Landhotel Gockelwirt, um die Aussicht zu genießen.

Die mächtige, über 350-jährige Linde muss schon damals eine beachtliche Größe gehabt und zum Verweilen eingeladen haben. Sie steht heute unter Naturschutz. Nicht nur die Linde erinnert heute noch an König Ludwig, auch ein schwer goldener Siegelring, den der König der Familie vermachte. In diesem steckt ebenfalls eine kleine Geschichte, die die Gastgeber ihren Gästen gerne erzählen.

Der heutige Gasthof dem Biergarten unter der alten Linde.

Vom Traditions-Gasthof zum 4-Sterne Landhotel

Wer auf eine so lange Tradition zurückblicken kann, entwickelt nicht nur ein feines Gespür dafür, was Erholungssuchenden gut tut. Damals wie heute legt Familie Steinacher großen Wert auf Qualität und Service, auf die Spürbarkeit des Allgäus und dem Bewahren von guten Traditionen.

2012 wurde neben dem Landgasthof das 4-Sterne-Landhotel errichtet und in das Konzept des Traditionshauses integriert: alpin-modernes Design, tolle Natur-Materialien wie Zirbenholz in den Hotelzimmern, großzügige Panoramazimmer mit herrlichem Blick auf die Allgäuer Alpen, zwei exklusive Suiten und ein Wellnessbereich mit Sauna, Hallenbad und Wellness- und Kosmetikanwendungen sowie ein Außenbereich.

Wie ein Hotel zu seinem Namen kommt

In den 1920er Jahren ging es noch beschaulicher zu. Die Ausflügler reisten meist mit der Bahn aus Füssen und Marktoberdorf an. Nur wenige konnten sich ein Auto leisten. Und selbst dann zuckelte man mit einer Höchstgeschwindigkeit von maximal 60 km/h in die Allgäuer Alpen. Das Ziel der Ausflügler waren die Burgruinen Hohenfrey- und Eisenberg, die zu den Größten in Bayern zählen. Im „Vorbeigehen“ bestellte man einen „Gockel“, der frisch zubereitet wurde. Die Bauern der umliegenden Höfe brachten die Gockel lebendig. Erst bei Bedarf wurde geschlachtet. Wenn die Gäste dann von ihrer Wanderung zurückkamen, war das feine Mahl zubereitet. Auf den Tisch kamen nicht nur die knusprigen Hühner, auch der Hahnenkamm und die gebratene Leber wurden als Delikatesse dazu gereicht. Das sprach sich zusehends herum. Immer mehr neue Gäste, die das Hähnchen genießen wollten, fragten „Wo ist denn da der Gockelwirt?“. Dem zollte Familie Steinacher Rechnung und taufte ihren Gasthof um. Aus dem “Gasthaus zum Lamm” wurde der “Gockelwirt “.

Familie Steinacher heute – Gastwirte und Hoteliers.

Allgäuer Genussküche

Auch heute noch findet sich das knusprige Brathähnchen als Traditions-Delikatesse auf der Speisekarte und die Hausherrn stehen noch selbst hinter dem Herd, um die Gerichte der Allgäuer Genussküche mit Herz und Verstand zuzubereiten – mit guten Zutaten von den heimischen Fluren. Ob Filetsteak vom Allgäuer Weiderind oder die Regenbogenforelle lebend frisch aus dem Fischkalter – die kulinarische Handschrift im Landhotel Gockelwirt könnte man als feinbürgerlich bezeichnen. Rezepte und Zutaten kommen aus der Region. Auch das hat Tradition, denn man möchte die Qualität kennen, die den Gästen serviert wird.

Saisonale Köstlichkeiten im Küchenkalender. Im Frühling etwa wird die Spargelzeit zelebriert – mit eigener Spargelkarte.

Süße Verführungen: Erdbeertiramisu im Glas.

Altbayerische Delikatessen

Liebhaber bayerischer Schmankerl genießen im Landhotel Gockelwirt eine weitere besondere Spezialität: Hühnerleber an Bratapfelscheibe, Speck und Bratkartoffeln, eine Delikatesse, die in Bayern selten geworden ist. Im Gockelwirt gehört sie fest zur kulinarischen Tradition im Küchenkalender, die mit vielen Highlights aus Rezepten der Eltern- und Großelterngeneration ein Stück bayerische Genusstradition bewahrt. Ein weiteres Highlight: das Allgäuer Voressen. An den 40 Tagen der Fastenzeit wird dieses deftige Gericht mit sauer eingemachten Innereien wie etwa Kutteln täglich frisch zubereitet. Dazu werden Semmelknödel gereicht. In einigen Orten der Region und Teilen Oberschwabens war das Voressen auch als „Hochzeitmorgenessen“ bekannt, das am Tag der Hochzeit dem Brautpaar vor der Kirche gereicht wurde.

4 Sterne-Landhotel Gockelwirt
Familie Steinacher
Pröbstener Straße 23
87637 Eisenberg - im Allgäu
Tel.: 08364 – 830
Fax: 08364 – 8320
info@gockelwirt.de
www.gockelwirt.de

Nicht jeder, der sich für eine Fastenkur entscheidet, will sich komplett kasteien. Auch ich zähle mich zu dieser Kategorie der Fastenden. Wenn ich mich schon dem kulinarischen Verzicht verschreibe, will ich mich dafür belohnen können. Mit einem tollen Ambiente, in dem sich meine Fastenkur auch ein bisschen wie Urlaub anfühlt.

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